R u n d u m d i e B r i l l e
Ausrichtung: Bügel
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Bügelaufgang
Der Bügelaufgang kann vorgeschrieben sein. Die Angabe erfolgt entweder in Grad oder in Millimeter.
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Bügelaufgang in Grad.
Dabei wird der Aufgangswinkel gegenüber der Senkrechten auf die
Fassungsebene angegeben.
Ist kein bestimmter Bügelaufgang vorgeschrieben, so werden die Bügel
auf 5° Aufgang ausgerichtet.
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Bügelaufgang in Millimeter.
Dabei wird der Abstand der Bügel am Bug angegeben.
Dieser Abstand entspricht der Kopfbreite über den Ohren.
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Die Herstellung des geforderten Bügelaufgangs erfolgt erst, wenn die
Fassung ausgerichtet ist.
Ist dann der Bügelaufgang noch gering, so wird der Bügelanschlag
nachgefeilt.
Dabei muss darauf geachtet werden, dass der Bügelanschlag nach dem Anfeilen wieder passt, und daß die
Scharnierösen nicht angefeilt werden.
Bügelform
Auch die Bügelform wird in der Werkstatt vorgebogen.
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Bügelschaft
Der Bügelschaft soll nur eine ganz leichte Wölbung nach innen haben,
damit der Bügel dicht am Kopf anliegt. Ist eine stärkere Wölbung
erforderlich, wird diese von Anpasser bzw. Augenoptiker vorgenommen.
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Ohrteil
Die Bügelabbiegung darf nicht zu steil sein.
Richtig ist ein Winkel von ca. 135° und ein Kreisbogen von 35 - 45 mm.
Die Bügelenden sollen leicht nach innen gebogen sein.

Bügelgang
Anschliessend wird der Bügelgang geprüft. Der Bügel soll sich leicht zuschlagen lassen, aber nicht von selbst zufallen.
Zuerst werden die Schrauben fest angezogen und verkörnt.
Dann wird das Scharnier geölt.
Nach dem Ausrichten kontrolliert ein Augenoptiker die Fassung noch einmal auf Oberflächensauberkeit. Abdrücke und Kratzer auf der Politur werden beseitigt.
Anschliessend wird die Brille gereinigt.
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Quelle: Arbeitsgrundlagen für Augenoptiker Band III von Wolfgang Schulz
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